unBehindert

Der Podcast, der Barrieren bricht.

#005 Improvisation ist alles - Starlight Express in Bochum

24.01.2024 29 min

Zusammenfassung & Show Notes

Abenteuer Bochum und Starlight Express - Mit dem ICE von Angermünde nach Bochum, essen gehen, Highlight Starlight Express besuchen, eine Nacht übernachten und wieder zurück. So der Plan - Es kam anders. Wie wir fast obdachlos geworden wären und wie wir uns den Weg durch Fußballfans gebahnt haben, erfahrt ihr in dieser Folge.

Gemeinsame Zeit ist das beste Geschenk. Das hat sich Vanessa zu Arnes Geburtstag gedacht. Dass sie nach einer entspannten ICE-Fahrt mit der Deutschen Bahn, dann in Bochum innerhalb von zwei Stunden ein barrierefreies Hotel finden musste, um eine Nacht auf der Parkbank zu vermeiden, gehörte nicht zum Plan. Und dann noch die Frage: Warum sind bei einem Musical auf Rollen keine Menschen im Rollstuhl auf der Bühne?

Links aus der Folge " Improvisation ist alles - Starlight Express in Bochum"
🔗 Folge #002 Das erste Mal mit der Deutschen Bahn: https://unbehindert-podcast.de/episode/002-das-erste-mal-mit-der-deutschen-bahn
🔗 Lea Streisand: https://leastreisand.de/ Buch "Hätte ich ein Kind": https://leastreisand.de/4963/
🔗 Starlight Express: https://www.starlight-express.de/
🔗 Sit´n´Skate: http://www.sitnskate.de/
 
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Bis zum nächsten Mal! 
Vanessa Köllner und Arne Schöning

Transkript

Das beste Geschenk, was man sich gegenseitig machen kann? Starlight Express, Starlight Express. Weltstadt Angermünde. Hotel geschlossen. Hochsicherheitsspiel der deutschen Fußball-Bundesliga. Und du sagst Puls, ich hatte komplette Nulllinie zwischendurch. So sind wir wirklich mit echt guter Laune am nächsten Tag durch leichten Nieselregen, dann durch Bochum gelaufen. Geheiratet, nicht gebucht. Ansonsten wären wir diese Nacht ja definitiv obdachlos gewesen. Willkommen bei Unbehindert, dem Podcast, der Barrieren bricht. Hier sprechen wir über das Leben mit und ohne Behinderung, teilen inspirierende Geschichten und beleuchten Barrieren, ohne die unser aller Leben leichter wäre. Genießt die nächsten Minuten mit Vanessa und Arne. Herzlich Willkommen zu Folge 5 unseres Podcasts Unbehindert. Worum geht es heute? Ich hatte den genialsten Plan überhaupt zu Arnes Geburtstag, also als Überraschung. Ich wollte mit ihm im Zug nach Bochum fahren, so richtig schön mit Frühstück im Zug, dann Übernachtung im Hotel und Besuch von einem Musical. Starlight Express, Starlight Express. Prost. Genau. Ja, dann cool hier Show gucken, was trinken gehen. Dann haben wir natürlich gedacht, Übernachtung ab ins Inklusionshotel nach Bochum. Haben wir eins gefunden, haben wir uns auch sehr darauf gefreut. In dem Fall ein Hotel, wo Menschen mit und ohne Behinderung gemeinsam arbeiten und vor allem auch die Zimmer besonders barrierefrei oder barrierearm sein sollen. Und ja, und dann ab zurück in Zug wieder nach Hause. Ich muss sagen, es kam alles ein bisschen anders. Also haben wir improvisiert. Davon wollen wir euch heute berichten. Das beste Geschenk, was man sich gegenseitig machen kann, ist immer gemeinsame Zeit. Definitiv. Eine Sache, die du in unsere Partnerschaft mitgebracht hast. Ich habe das früher nicht so aufgeschrieben gehabt, aber du verschenkst ja gerne an unsere Freunde Zeit. Ja, auf jeden Fall. Also wo immer möglich machen wir eben so Ausflüge, gehen zu Shows oder einfach nur gemeinsam essen. Einfach um gemeinsam Zeit zu verbringen, das ist so am wertvollsten. Genau, wir beide haben zwar viel Zeit miteinander, aber im letzten Jahr zu meinem Geburtstag hast du mir auch Zeit geschenkt. Ja, eigentlich wollte ich dich auch damit überraschen. Ja, stimmt. Wenn die Werbung lief zu Starlight Express im Fernsehen, meintest du immer so, ach, das würde ich mir auch mal angucken. Ich persönlich bin jetzt nicht so der Musical-Fan, aber für dich gucke ich mir auch Musical an. Ja. Ja, und dann habe ich mich halt auf die Suche begeben oder habe angefangen zu recherchieren, wie das so ist. Und bei meiner Recherche durfte ich dann lernen, dass Angermünde an ganz viele Städte mit dem ICE direkt angeschlossen ist. Also so Sachen wie Binz, Berlin, Leipzig, München, Wolfsburg und Bochum. Es war mir neu. Weltstadt Angermünde. Ja, und dann habe ich halt alles gebucht und vorbereitet. Wir haben Bahnfahrten brav angemeldet. Ja, schön bei der Mobilitätszentrale vorher angerufen. Hat alles gut geklappt. Genau. In einer der vergangenen Folgen hatten wir das bereits erklärt, wie das so ist mit Anmelden, Bahnfahren, Mobilitätshilfe. Wir können das ja auch nochmal verlinken. Genau, ich würde sagen, da packen wir einfach den Link in die Shownotes. Und dann war es der 5. März, 6. März? Anfang März. Ging es morgens früh los, wir also früh aufgestanden und hatten ja sechs Stunden Fahrt vor uns. Vanessa hat uns Stullen geschmiert und ein kleines Survival-Paket gemacht. gemacht. Davor haben wir uns noch die Hörbücher runtergeladen. Sehr zu empfehlen übrigens. Lea Streisand habe ich gehört. Kleiner Quick-Tipp, schon so Zwischendurch-Tipp. Ja, Lea Streisand, hätte ich ein Kind. Kram eingepackt, Trinken eingepackt und los hier in Angermünde zum Bahnhof. So muss man sagen, hier in Angermünde haben wir eine kleine Besonderheit. Dieser Bahnhof ist nicht durch Servicepersonal der Deutschen Bahn besetzt. Das heißt, wenn wir hier eine Fahrt anmelden mit der Bahn, dann kommt kein Bahnmitarbeiter, sondern es kommt ein Taxiunternehmen. Das hat wie meistens in diesem Fall auch total gut geklappt. Wir sind also ganz entspannt in die Bahn rein, haben unsere Plätze auch sofort gefunden mit Tisch und dort haben wir uns dann erstmal eingerichtet und uns bequem gemacht. Man könnte an der Stelle übrigens noch erwähnen, das ist ja ein ICE, das heißt man steigt über einen Hublift ein, so einen mobilen Lift. Ja, der eine oder andere hat es vielleicht schon mal gesehen. Das sind diese großen silbernen Teile, die stehen auf jedem Bahnhof. Man fragt sich immer, wofür die sind. Das ist tatsächlich dazu da, um Menschen mit einer Gehbeeinträchtigung in den Zug hinein zu hieven. Werden wir sicherlich auch nochmal eine Folge darüber machen zum Thema Barrierefreiheit in der Bahn. Soll heute nicht unser Thema sein, aber ja, so sind wir reingekommen in den Zug, hat alles super gut geklappt und dann ging es los. Genau, wir hatten ja so einen kleinen Tisch. Du hattest ausreichend Platz, ich hatte meinen Sitzplatz. Da haben wir eben so unsere ganzen Stullen und Rechner und alles trappiert. Bei sechs Stunden Fahrt muss man sich ja auch so ein bisschen beschäftigen. Ich erinnere mich, dass wir dann irgendwann auch angefangen hatten, Restaurants in Bochum zu recherchieren, weil wir nach der Ankunft ja nur, ich glaube, zwei Stunden Zeit hatten. Ja, es war auf jeden Fall ein bisschen knapp, aber wir haben gesagt, gut, okay, wir wollten jetzt nicht noch eine weitere Nacht da übernachten, haben gesagt, machen wir, wir kommen einfach an. Ab zum Hotel, schmeißen unsere Sachen ab und dann auf dem Weg zum Theater gehen wir noch was essen und da haben wir halt schön auf der Fahrt recherchiert, wo kann es denn hingehen. Ja, das erinnere ich noch, dass wir eben da schon gesucht hatten, als wir dann ankamen, war ja ordentlich was los in Bochum. Oh ja, definitiv. Das haben wir nicht vorher recherchiert. Wir kommen also raus aus dem Zug, aus dem Bahnhof, haben uns schon gewundert, das war alles abgesperrt. So mit so, wie nennt sich das? Ich weiß gar nicht. Hamburger Kitter oder irgendwie sowas. Also so eine Polizeiabsperrungen. Hat dann eine Weile gedauert. Wir haben also festgestellt, Hochsicherheitsspiel der deutschen Fußball-Bundesliga. Bochum gegen Schalke. Juhu. Und wir mittendrin, war jetzt nicht ganz so schlimm, weil unser Hotel lag auf der anderen Bahnhofseite, sind wir also in die Richtung, das uns eigentlich gar nicht so doll interessiert, aber war natürlich erstmal aufregend, haben wir so in der Form als Nicht-Fußballfans auch noch nicht erlebt. Genau, und bei dem Hotel, das war ja gar nicht so weit weg, also wir konnten da gut zu Fuß hinlaufen. Ja, fünf Minuten oder sowas waren das Fußwege. Genau, Wohngegend, wir uns nichts gedacht, da war auch so ringsrum nicht viel los. Die Überraschung folgte dann erst, als wir genau an der Tür standen, alles zu, alles dunkel und ein Zettel. Ein DIN A4 Zettel. Ein DIN A4 Zettel, mit der Information, Hotel geschlossen. Es war so, wir haben kurz vor Weihnachten gebucht und anscheinend zwei Tage später hat dieses Hotel geschlossen aufgrund eines Betreiberwechsels. Ende Januar war das. Ende Januar. Ende Januar. Und es war irgendwie so, wir haben 28. Gebucht und zum 30. haben die zugemacht oder so. Wir haben also auch noch eine Buchungsbestätigung bekommen. Hatte also die E-Mail schön auf meinem Handy. Hat uns allerdings nicht viel gebracht. Reingekommen sind wir trotzdem nicht. Wir hatten also einen tollen Zettel mit dieser Information. Eigentlich sollte auch zwei Tage vorher schon wieder der Betrieb aufgenommen werden, aber hat anscheinend nicht geklappt und irgendjemand hat auch vergessen, uns zu informieren. Das war natürlich wirklich krass. Ein Schock, wir wussten in dem Moment gar nicht genau, was wir machen sollen, aber schlau wie ich bin, habe ich ja zum Glück eine sehr gute Office-Managerin gebucht, die es also gewohnt ist, Reisen zu machen. Geheiratet, nicht gebucht. Geheiratet, was habe ich gesagt? Du hast gesagt gebucht. Gebucht, nein, geheiratet habe ich sie. Ich habe sie erst bestellt im Internet. Bei Tinder. Bei Tinder und dann habe ich sie geheiratet. Dadurch haben wir zumindest Erfahrung gehabt, was machen wir denn jetzt und wo kriegen wir denn jetzt ganz schnell, weil wir hatten ja wie gesagt nur zwei Stunden Zeit und wollten ja auch noch essen, neues Hotel her. Und die Stadt war voll, da waren eben Fußballfans. Weil die Hotels waren natürlich jetzt alle auf der anderen Seite des Bahnhofs, dort wo auch das Stadion war und Bochum mittlerweile 0 zu 2 gegen Schalke verloren hatte und die Fans aus dem Stadion herausströmten in Richtung Bahnhof und wir natürlich in die Gegenrichtung. Du hattest dann auch online zwei Hotels, glaube ich, oder zwei oder drei Hotels gefunden, die zumindest in Frage gekommen wären. Genau, ich glaube mit einem hatte ich auch telefoniert, die hatten mir schon gesagt, dass sie ein Zimmer haben, was wohl in Frage kommen würde. Es war explizit kein barrierefreies Zimmer und auf dem Weg zu dem Hotel sind wir noch in ein anderes Hotel reingegangen und haben nachgefragt. Genau und war ganz witzig, also durchaus ein nobleres und besseres Hotel, auch mit dementsprechenden Preisen. Die Info war ja, also Zimmer ist frei, aber unsere barrierenfreien Zimmer sind ausschließlich Einzelzimmer und dann mit Verbindungstür zu dem Zimmer für die Betreuungspersonen. Vanessa und ich haben uns angeguckt und haben gesagt, nein, wir werden definitiv nicht getrennt schlafen und Vanessa ist nicht meine Betreuungsperson und darf ja auch noch so viel Geld bezahlen. Also sind wir da wieder raus. Genau, es wären ja dann zwei Zimmer gewesen. Also selbst wenn wir gewollt hätten, also getrennt schlafen gewollt hätten, dann wären es zwei Zimmer gewesen und ich glaube, das ist ja schon öfter passiert. Ich erinnere mich an irgendein, dienstlich Hattest du, glaube ich, auch mal einen Aufenthalt. Da war das auch so, dass du mir erzählt hast, dass das immer so Einzelzimmer sind. Ja, also irgendwie so dieses in den Köpfen, dass Menschen mit Behinderung als Paar reisen können, ist oft nicht. Wir haben erlebt schon zwei Einzelbetten, die dann getrennt im Zimmer stehen. Das hatten wir auch schon. Oh ja, das war auch schön. Halt den Extremfall, dass es dann halt zwei getrennte Zimmer sogar so sind. Das kam für uns nicht in Frage. Wir sind also weiter den Fußballmassen entgegen. Ab zum zweiten Hotel, mit dem du schon telefoniert hattest. Dort haben wir dann auch wirklich übernachtet. Also da hatten wir so ein normales Zimmer mit Doppelbett. War jetzt so Pseudo-Barrierefrei, hatten sie uns ja auch schon angekündigt. Also das Bad war jetzt nicht perfekt. Auch so die Rahmenbedingungen, aber die meinten sie ja, also grundsätzlich müssten sie hier klagen. Ja, das ging ja auch gut wegen dem Fahrstuhl. Also wir sind ganz einfach auf die Etage gekommen. Die waren ja auch super nett, die haben gleich geguckt wegen Handbike, dass es über Nacht noch mit in den Kofferraum, Kofferaufbewahrung mit rein konnte, weil sie meinten, naja hier auf der Straße und waren alle total bemüht und uns irgendwie von der Straße zu holen, weil ansonsten wären wir diese Nacht ja definitiv obdachlos gewesen. Ja, das stimmt. Aber wir haben es erfolgreich abgewendet. Genau, also wir hatten auch zumindest einen Schlafplatz und dann ging aber langsam der Puls, weil wir ja immer noch den Blick auf die Uhr hatten. Wir wollten ja auch noch ins Theater und hatten bis auf unser Frühstück im Zug ja noch nichts im Magen. Ja, und du sagst Puls, ich hatte komplette Nulllinie zwischendurch. Also konnte auch gar nichts mehr richtig entscheiden, weil wir die ganze Zeit ebenso ja auch wieder diesen Zeitdruck hatten und die drohende Obdachlosigkeit. Also mich hat das schon beschäftigt. Ja, klar, macht einen natürlich Sorgen. Bei uns bist du ja dann die Person, die dann in dem Fall in Action gerät und auch alles organisiert und macht. Und ich bin ja dann eher so der, der immer ruhiger wird. Aber auch ich hatte jetzt irgendwann mal Hunger und irgendwann fängt dann auch mein Gehirn mal an auszusetzen. Aber auch hier konnten wir gut improvisieren. Genau. Ja, wir sind ja dann ins Restaurant, was quasi gleich an das Hotel angeschlossen war. Ja, wir haben noch vorher im Hotelaufzug total tolle Speisen gelesen und dachten so, oh ja, wir hatten schon richtig Wasser im Mund und dann sind wir da hingelaufen und es roch schon nach diesen typischen Speisen. Warmhalte, wie sagt man, diese Gelpasten, die immer unter diesen Warmhaltedingern beim Buffet stehen. Das war schon so der Geruch, als man da so reinkam und wir schon so kommen rein und es kommt ein extrem netter Kellner entgegen. Ja, der war super, der hat es glaube ich auch rausgerissen. Wie gesagt, ich war überhaupt nicht mehr in der Lage zu entscheiden. Wenn du nicht gesagt hättest in dem Moment, komm, lass uns jetzt hier bleiben. Es gab ja nur Buffet und ja, Buffet ist immer so. War auch jetzt in einer Qualität, die jetzt okay war. Ja, wir wollten eigentlich richtig schön bei so einem Ausflug essen gehen. War ja schließlich mein Geburtstagsgeschenk. Stimmt. Du hast dann aber gesagt, nee, komm, lass uns jetzt hierbleiben. Lass uns hier essen. Gott sei Dank, weil ich war gar nicht mehr so richtig im Entscheidungsmodus. Dann haben wir uns hingesetzt, Getränke bestellt, Essen genommen. Und der Kellner, der hat es voll rausgerissen. Ja, das war wirklich super. Der hat alle gefragt, ja, kommt ihr von Starlight Express? Express, geht ihr noch hin und auch viel Spaß und der war also wirklich richtig toll und das war jetzt so der Moment, wo wir da so angekommen sind, so ein bisschen auch so ein bisschen runtergefahren sind und uns dann noch wirklich mit einem guten Gefühl aufgemacht haben Richtung Theater. Das Fußballspiel, das hat dann zum Glück langsam abgeebbt, weil wir mussten genau in diese Richtung, das Stadion muss da genau in die Ecke sein. Und wir sind dann aber durch einen Park gelaufen und für jemand, der noch nie in Bochum war, wir haben ja die Vorstellung von alter Kohle- und Stahlarbeiterstadt. Alles grau. Alles grau, alles nach dem Krieg neu gebaut, hässlich. Positiv überrascht. Wir sind durch den Park gelaufen mit vielen alten so kleinen Stadtvillen nebenan und einen richtig schönen Spaziergang. Haben uns dann aber auch schon gewundert, weil es kamen die nächsten Menschenmassen und wir haben uns gesagt, das kann ja gar nicht sein, so viele können doch gar nicht in dieses Theater reinpassen. Und das Publikum war auch total quer, so schick gemachte Theatermenschen und dann eher so junge Leute, auch sportlich, auch mal in einer Bomberjacke und mit einem dicken Merzer. Bis wir dann festgestellt haben, ja, direkt nebenan war auch noch ein Boxkampf an dem Tag. Also wir haben alles mitgenommen. Aber es war ein schöner Spaziergang und wir sind dann da angekommen und hatten wirklich dann langsam die Stimmung, die wir uns eigentlich schon den ganzen Tag erwartet haben. Und wir hatten noch genug Zeit. Ja. Also wir haben dann auch noch Fotos gemacht. Ja, die haben so einen tollen Eisenbahnwaggon direkt davor stehen. Da haben wir noch Fotos vorgemacht. Genau. Also vielleicht nochmal für diejenigen, die jetzt Starlight Express auch nicht kennen. Soll es auch geben. Kann sein, obwohl es läuft seit 30 Jahren in Bochum. Das Theater wurde auch extra dafür gebaut, also das Haus. Die Geschichte bei Starlight Express ist im Prinzip, dass ein kleiner Junge nachts träumt. Er träumt von seinen Eisenbahnen und von seinen Zügen. Die machen Wettrennen gegeneinander. Der kleine Zug, ich habe seinen Namen vergessen. Rusty. Rusty. Rusty. Die Lokomotive gewinnt nach einigen Schwierigkeiten das Herz des Speisewagens oder des Erste-Klasse-Wagens. Ja, stimmt. Und es ist ja auch noch so ein bisschen dieses Zwischengenerationen. Der Rusty ist glaube ich ein etwas älterer Zug, eine alte Lok. Ist auch so eine Lokomotive. Und dann die neuen E-Züge und der Dieselzug und alle so ein bisschen gegeneinander. Aber am Ende, es geht gut aus. Das können wir schon mal spoilern. Ja, die Liebe gewinnt, die Liebe siegt und im Theater sitzt man als Besucher im Prinzip direkt an der Strecke, weil, das habe ich jetzt noch gar nicht erwähnt, die Darsteller sind alle auf Rollschuhen und Inlineskates. Da gibt es richtig krasse Stunts auch und die sind sehr schnell und wir saßen auch direkt an der Strecke. Andere saßen in so einer Art Loge mitten in der Bühne, also mit den Augen auf Höhe der Rollen. So Drehstühle auch, wie so Bürostrehstühle, also so gemütliche Sessel. Also das ist schon wirklich toll und beeindruckend. Krass, eigentlich wahnsinnig einfallsreich. Auch wir wirklich tolle Plätze gehabt, waren da wirklich zufrieden mit so zwei, drei kleinen Einschränkungen, was ich persönlich ja immer als sehr schade empfinde, dass wenn man als Rollstuhlfahrer oder wenn so ein Theater gebaut wird, wir konnten also nicht mit allen Gästen durch den Haupteingang das Theater betreten, sondern wir wurden dann so an den Rand geschickt, warten sie mal vor den Toiletten. Und dann haben wir da mit drei, vier anderen Rollstuhlfahrenden gestanden und es kam dann ein Mitarbeitender, der uns erklärt hat, ja, also er läße uns jetzt rein und wir müssen aber vorsichtig sein, weil wir jetzt durch die Katakomben gehen und es kann sein, dass Darstellende dort auf ihren Rollenschulen langkommen und wir dürfen auch diesen Bereich ausschließlich in Begleitung betreten und wenn wir mal auf Toilette wollen, müssten wir auch Bescheid sagen, dann würde uns jemand dort lang begleiten. Das finde ich immer so ein bisschen schade, Dann ist das Theater zwar barrierefrei, aber irgendwie so richtig inklusiv ist es ja auch nicht. Ja, vor allem kam kein Darsteller. Ja, genau. Hätte es sich ja gelohnt. Aber cool war das schon. Also dadurch die Katakomben, die haben dann ganz viele Bilder da gehabt und da waren auch die Garderoben. Man kriegt dadurch natürlich auch Einblicke, die man sonst vielleicht nicht hat. Also da würde der Otto Normalmensch jetzt nicht hinkommen. Da sind wir nur hingekommen als Rollstuhlfahrer. Irgendwann ging dann die Tür auf in Richtung Theater und uns guckte eine Rampe an, wo ich dachte so, boah, what? Ja, die war richtig steil. Hier bringen die E-Rollstuhl-Fahrende und auch mich da hoch. Aber Personal hat uns geholfen. Die haben uns da zu zweit hochgezogen. Und dann waren es wirklich tolle Plätze. Dann kam allerdings das größte Manko. Wir erinnern uns, mein Geburtstagsgeschenk, gemeinsame Zeit verbringen. Ja, wir waren beide dort. Also wir waren beide im gleichen Raum. Was dort wirklich nicht so schön gelöst ist, dass der Mensch, mit dem man dort zusammen ist oder die Menschen, mit denen man zusammen ist, die sitzen in einer Reihe neben den Rollstuhlplätzen und daneben die Rollstuhlfahrer aufgereiht. Aber man hat gar keinen Kontakt zueinander. Also man sitzt quasi getrennt voneinander. Das muss man sagen, fairerweise, ich habe ja das B für Begleitpersonen im Schwerbehindertenausweis, dadurch haben wir für deine Karte gar nichts bezahlt. Und du die Hälfte? Ich weiß es auch nicht, aber auf jeden Fall eine Vergünstigung gekriegt, aber trotzdem, man geht ja im Regelfall ins Theater, um gemeinsame Zeit zu verbringen und das wollten wir auch und das war ein bisschen doof, zumal auch in der Pause ist man nicht richtig durchgekommen, also eigentlich hatten wir diese Zeit nicht mit uns, sondern jeder für sich und ab und an mal Augenkontakt. Also wir konnten definitiv auch nicht miteinander sprechen. Es kam auch noch dazu, dass dort mehr Rollstuhlfahrer standen, als eigentlich geplant waren oder zugelassen waren. Ich weiß es nicht. Ja stimmt, nicht nur bei uns ist an dem Wochenende was schief gelaufen. Ja, es gab nämlich einen Rollstuhlfahrer, der über ein Reisebüro gebucht hatte. Das Reisebüro wusste es vielleicht auch nicht besser, ich weiß es nicht. Die hatten ihn in diese Kuhlen gebucht, diese Logen, die sich in der Bühne befinden, weil sie wohl auch davon ausgegangen sind, dass er ein paar Meter laufen kann, aber man muss dann da richtig die Treppen runterlaufen etc. Also es war überhaupt gar nicht möglich. Sie haben ihm dann natürlich trotzdem ermöglicht, das Musical zu gucken, aber dann waren irgendwie statt vier Rollstühlen waren dann fünf. Ja, es war auf jeden Fall wahnsinnig eng und man war halt weit voneinander entfernt. Also das war nicht so schön, aber das Erlebnis selber war schon wirklich beeindruckend. Also wir haben so nah an der Bühne gesessen oder an dieser Strecke gesessen, dass man den Fahrtwind von den Musical-Darstellerinnen mitgekriegt hat, dass man sie nicht nur über die Mikrofone, sondern quasi auch schon live hat singen hören und es war wirklich ein tolles Erlebnis. Also ich bereue es nicht, ich muss jetzt nicht noch ein zweites Mal hin, aber ich bereue es definitiv nicht. Es war ein ganz toller Ausflug und ein total tolles Geburtstagsgeschenk. Mal kurz wegen diesem Rollstuhlfahrer, der das übers Reisebüro gebucht hat. Wir haben das ja selbst gebucht, ich habe es für dich gebucht. Das finde ich übrigens oft schade, bei vielen Veranstaltungen, vielen Theatern und solchen Geschichten oder Konzerten kann man die Tickets für Rollstuhlfahrer nicht direkt buchen. Also nicht einfach mit drei Klicks online, sondern es gibt dann immer so eine Fußnote mit einer Telefonnummer und man muss telefonisch anrufen und dann buchen. Ja, das erleben wir häufig. Außer auch wenn wir jetzt hier über Event oder andere Buchungsportale buchen wollen, dass es dann immer heißt, ja bitte wenden Sie sich telefonisch direkt an den Veranstalter oder sowas. Das erleben wir häufig. Naja, also wir hatten auf jeden Fall einen tollen Abend und einen schönen Abend hat alles unterm Strich ja geklappt und auf dem Hainweg durch den schönen Park sind wir dann gelaufen, ist uns dann tatsächlich auch mal die Frage aufgekommen, warum, ich meine wir reden ja über ein Musical auf Rollen, warum ist eigentlich kein einziger Darstellender selber auf Rollen? Es gibt ja die Züge in dem Musical, es gab aber auch so zwei Stunt-Skater, die dann halt so Saltis und sowas gemacht haben. Die werden wohl auch richtig gescoutet bei so Wettbewerben für Inline-Skater. Und da ist uns der Gang gekommen, also wenn Starlight Express möchte, dass wir nochmal wiederkommen und das versprechen wir, dann kaufen wir uns einfach nochmal Karten, wäre es doch auch total cool. cool, es gibt ja auch Rollstuhl-Skater in Deutschland. Die bekanntesten sind die Lisa und der David Labusa. Die haben Sit & Skate gegründet und sind da sehr aktiv, die Szene nach vorzubereiten. David war, glaube ich, sogar mal Dritter der Weltmeisterschaften. Und ich habe mir gedacht, wow, also ich meine, so ein Rollstuhl sieht ja fast noch mehr aus als ein Zug, als ein Mensch, der auf zwei Rollschuhen steht. Also, liebes Team von Starlight Express, wenn ihr es schafft, in euer Ensemble einen Rollstuhl-Skater zu integrieren, dann habt ihr auf jeden Fall schon mal zwei Personen, die nochmal Tickets kaufen. Wir sind dabei. Nach über 30 Jahren können sie das nochmal machen. Genau, das wäre doch mal definitiv eine Innovation. Als wir dann zurückgegangen sind, hatten wir ja auch noch den Plan, noch schön was trinken zu gehen abends. Was halt zu so einer Geburtstagsfeier dazugehört, den Abend ausklingen lassen, einen kleinen Cocktail noch. Ja, irgendwo in eine Bar. Aber da wurden wir auch enttäuscht, das war irgendwie alles zu. Ja, also entweder waren wir in der falschen Ecke von Bochum. Wahrscheinlich, wir hätten nicht durch den Park gehen sollen. Ja, okay. Aber selbst als wir dann wieder in etwas urbanere Gegenden kamen, haben wir einen Späti getroffen, der hieß Taste of Berlin, mit Ä geschrieben. Und da dachten wir so, ja, jetzt sind wir an der richtigen Stelle. Bei uns haben die Spätis 24 Stunden auf, aber nee, in Bochum 23 Uhr. Ist zu. Feierabend. Also für uns hieß es wieder. Improvisieren. Genau. Haben wir dann ja ganz gut, zum Glück war nämlich die Hotelbar noch geöffnet. Motto des Tages war uns Improvisation. Das stimmt, ja. Und da haben wir uns dann einfach an der Hotelbar noch was zu trinken geholt. Den Abend ausklingen lassen, Revue passieren lassen und dann war aber auch Ende. Noch ein Drink auf dem Hotelzimmer genommen. Ja und dann ab ins Bett und dann war der Tag auch wirklich, war ja wirklich viel und haben wir ganz schön Knülle. Hat aber alles ja unterm Strich gut geklappt. Ja mega. Trotz dieser Schreckminuten, wir haben kein Hotelzimmer und hier ist irgendwie totales Chaos, weil Fußball ist und die Restaurants sind alle in ganz anderen Ecken der Stadt. Hat das ja alles wunderbar geklappt am Ende. So sind wir wirklich mit echt guter Laune am nächsten Tag durch leichten Nieselregen dann durch Bochum gelaufen, haben dann übrigens die Kneipenmeile entdeckt, die wir am Abend davor vielleicht entdecken sollten. Aber egal, wir also wieder zurück und am Bahnhof uns wieder Frühstück besorgt. Ich natürlich ganz ohne Nachdenken mir ein Thunfisch-Sandwich gekauft. Kleiner Spoiler, ich habe es nicht im Großraumabteil im Zug gegessen mit Rücksicht auf alle anderen Fahrgäste. Ich habe dich noch gefragt, als ich es kaufen sollte. Bist du dir sicher? Mit Zwiebel und Thunfisch? Ja, ja, ja. Wir haben dann nachher das Bordrestaurant der Deutschen Bahn ein wenig gesponsert, weil ich mich nicht getraut habe, das Thunfisch-Zentwisch auszupacken. Ich glaube, die hätten uns im Zug gelünscht. Wahrscheinlich hätten sie uns gelünscht. Aber egal, wir sind super gut mit einer ganz kleinen Verspätung hier in Angermühne wieder angekommen. Wir waren aber natürlich ganz schön platt, aber aufgrund unseres Improvisationstalentes hat ja alles total gut geklappt. Und wir haben extrem viele neue Eindrücke und diese Geschichte für euch gebracht. Also unterm Strich war es wirklich ein tolles und erfolgreiches Wochenende. Geburtstagsgeschenk, check. Check. Ich kriege jetzt auch richtig Lust, mal wieder zu verreisen. Also liebe Hörer und Hörerinnen, wenn ihr Ideen habt, wohin wir als nächstes mal fahren könnten, immer her mit euren Ideen. Die Vorschläge gerne über unsere Social Media Kanäle. Ja, wo sind wir zu erreichen? TikTok, Instagram, Facebook oder auf unserer Webseite www.unbehindert-podcast.de. Bin ich mal gespannt, was habt ihr so erlebt oder was habt ihr für Tipps für uns? Wo sollten wir vielleicht als nächstes mal hin unseren Ausflug planen? Wie bei jeder Folge zum Schluss soll es heute natürlich auch noch so einen kleinen Quick-Tipp geben. Wir hatten ja in dieser Folge so ein bisschen unseren Hustle mit unserer Hotelbuchung. Aber was wir grundsätzlich gerne machen ist, dass wir die Hotels direkt buchen. Hat natürlich durchaus Vorteile, also diese ganzen Portale, die es gibt und wo es ja auch viel Werbung gibt und wo es auch Suchfunktionen für barrierefreie Zimmer gibt, das ist toll. Aber wir machen, wählen dann eigentlich immer, das machen wir zur Vorauswahl und dann wählen wir den direkten Weg. Vanessa wählt den direkten Weg und nimmt dann Kontakt mit den Hotels auf und das würden wir auch euch als Tipp mitgeben. Ja, direkt buchen beim Hotel hat manchmal Vorteile, also in manchen Fällen ist es tatsächlich günstiger und auf den Webseiten. Es fallen diese Gebühren weg. Ich meine, diese ganzen Plattformen, die es gibt, die machen das ja nicht umsonst. Manche Hotels reichen das an die Gäste weiter oder das Hotel selber muss es halt zahlen und hat weniger Einnahmen. Und gerade wir wollten ja in dem Fall hier in so ein Inklusionshotel, haben wir uns gedacht ja auch, Mensch, ist es ja besser, wenn wir dem Hotel das zukommen lassen. Und man hat ja auch noch die Möglichkeit, so ein paar Rückfragen zu stellen zum Thema Barrierefreiheit. Ja, also in dem Fall, wenn man das Hotel anruft, aber schon die Webseiten der Hotels liefern häufig klarere Informationen über die Barrierefreiheit der Zimmer, als das auf diesen Vergleichsportalen der Fall ist. Das ist eigentlich heute auch so mein Tipp, dass man da durchaus mal den extra Klick wagen sollte, auf die Webseiten zu gehen, um da nachzuschauen. Dann bleibt uns eigentlich nur noch ein Blick auf die nächste Folge zu werfen. Was haben wir da vor, Vanessa? Da wir heute schon über Restaurants gesprochen haben, bleiben wir doch dabei. Ach ja. Es geht um Essen und Restaurantbesuche. Wie wir uns da planen, auf was wir achten, was wir für tolle Erlebnisse haben mit unseren Freunden, vielleicht auch den ein oder anderen Restaurant-Tipp. Also wer genauso gerne den kulinarischen Freunden frönt wie wir, der sollte auf jeden Fall die nächste Folge nicht verpassen und unseren Podcast abonnieren. Bis dahin, sagen wir, auf Wiederhören. Das war's für heute von Unbehindert. Wir sagen danke, dass ihr uns euer Ohr und Zeit geschenkt habt. Eure Meinung und Gedanken sind uns wichtig. Lasst uns also in den Kommentaren wissen, was euch für Themen bewegen. Und wenn euch gefallen hat, was ihr gehört habt, hinterlasst uns gerne eine Bewertung oder folgt uns auf unseren Social-Media-Kanälen. Ihr findet uns auf TikTok, Instagram, Facebook und natürlich auf unserer Webseite www.unbehindert-podcast.de. Alle Links und weitere Infos gibt es natürlich in den Shownotes. Damit ihr keine Folge verpasst, vergesst nicht unseren Podcast zu abonnieren. Bleibt neugierig, teilt eure Leidenschaften mit der Welt und macht sie zu einem Ort mit weniger Barrieren. Bis zum nächsten Mal. Music.

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